Antisemitische Schmierereien auf Plakaten im Dresdner Umland ein Zeichen von Stärke

Großfläche Radeberg
Bild: C. Gruner

Die Direktkandidatin der FDP im Wahlkreis Dresden II Bautzen II Benita Horst sieht in den Schmierereien auf Großflächen im Dresdner Umland ein Zeichen von Stärke für die eigenen Positionen. Betroffen waren Plakate der FDP und der CDU, die kurz vor dem Wahltermin mit Davidsternen und dem Wort „Jude“ beschmiert wurden.

„Wenn die Antidemokraten und Antisemiten zur Sprühdose greifen, zeigt das vor allem eins: Wir haben alles richtig gemacht“, erklärt Benita Horst. „Wir haben einen klaren demokratischen Kompass, stehen für Freiheit und Aufstiegschancen unabhängig von Herkunft und Geburt. Für uns gehören Juden ganz selbstverständlich zur deutschen Gesellschaft. Das passt natürlich Judenhassern nicht, weshalb sie zu solchen Mitteln greifen.“

Für Horst ist es bezeichnend, dass keine politischen Forderungen oder Kritik geschmiert wurden. „Die Schmierer haben nicht mehr als ihr ganzes antisemitisches Weltbild ausgelebt. Dazu stehen wir als FDP natürlich im völligen Gegensatz. Wir sind deren Feindbild. Und das ehrt uns, denn es zeigt, wir als freiheitlich-demokratische Partei sind unwählbar für Antisemiten und Rassisten. Das macht mich schon ein bisschen stolz.“